Adieu Armadacup

Goodbye deBernhard Marbach, fotomarbach.ch

Am 27. Oktober 2018 fand der 32. Armadacup auf dem Wohlensee statt.
Spitzenruderinnen und Spitzenruderer aus aller Welt haben in den vergangenen Jahren die einmalige Ambiente dieses Rennens genossen und mit Kurven, Sandbänken, Seegras und Gegnern und Gegnerinnen gekämpft.
Nach 24 Jahren im OK des Armadacups, davon 11 Jahren als Präsident, hat sich Thomas von Burg (Seeclub Biel) nach der 32. Austragung des Armadacups, zusammen mit einigen langjährigen Weggefährten entschieden, von seinem Amt als OK-Präsident zurücktreten.

Die neue Führung unter der Leitung von Hanspeter Glauser (RC Bern) und Jürg Schäffler (RC Wohlensee) des Regattavereins Bern haben sich nach eingehender Analyse entschlossen, den Anlass unter neuem Namen und in einer neuen Form durchzuführen.

Somit kam es Ende Oktober 2018 zum letzten grossen Stelldichein der weltbesten Skiffruderinnen und Skiffruderer auf dem idyllischen Gewässer von den Toren der Stadt Bern.

Holländische Siege am letzten Armadacup auf dem Wohlensee bei Bern

Koen Metsemakers und Roos de Jong, beide Mitglieder des holländischen WM-Teams heissen die Gewinner des 32. Armadacups heisst. Metsemakers setzte sich schon bei Streckenhälfte an der Spitze ab und konnte diese Führung bis zum Schluss verteidigen. Bei den Frauen gewann etwas überraschend Roos de Jong knapp vor der starken Zugerin Patricia Merz. Auch bei den Männern schnitten die Schweizer sehr gut ab. Der überraschende Stansstader Leichtgewichtler Jan Schäuble wurde Zweiter, Nico Stahlberg, Kreuzlingen, Dritter. Noch vor den kroatischen Weltmeistern und Olympiasiegern Sinkovic.

Der Armadacup, der zum 32. und letzten Mal durchgeführt wurde, ist in seiner Art wegen seines Massenstartes einzigartig im Rudersport. Hobbyruderer haben so den direkten Vergleich mit den welbesten Athletinnen und Athleten. Deshalb wird das Rennen auch „Engadiner des Rudersportes“ genannt.

Ueber 250 Skiffiers starteten in der Werksbucht unten in Mühleberg, um durch Kurven, Sandbänke und Seegras den besten Weg zu finden. Bei diesem Rennen spielen Taktik und gute Linienwahl eine wichtige Rolle. Trotzdem setzten sich auch dieses Jahr wieder vorallem Athletinnen und Athleten durch, die auch über die 2000 Meter-Strecke dominieren.

Dieses Rennen, das im Ruderkalender während 32 Jahren einen festen Platz gehabt hat, wird in Zukunft nicht mehr so stattfinden, weil sich kein Team finden liess, das das bewährte, altgediente Organisationskomitee ablösen kann.

Laederach
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